Jahreslosung 2017: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

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Die Vertreibung aus dem Paradies

An der Westseite der Johanneskirche, direkt neben dem ‚Baum des Paradieses”, ist das Fenster mit dem Titel „Vertreibung aus dem Paradies” zu sehen. Zwei im Dunkeln stehende Menschen, eine Frau und ein Mann. Fast nackt, verschreckt und verschämt halten sie mit ihren Händen die noch ungewohnten Lendenschurze fest. Der Blick zurück ist ratlos, mutlos, verängstigt, vielleicht sogar ein bisschen verärgert. Auch eine Sehnsucht nach dem, was sie zurücklassen müssen, ist zu erkennen.
Aber ein Zurück gibt es nicht. Mit erhobenem Schwert, in gleißendem Licht, in leuchtende Farben gehüllt, schön und schrecklich zugleich versperrt der Cherub das Tor zum Paradies. Und Gott trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die
Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens. So heißt es im 1. Buch Mose im 3. Kapitel.
Was haben diese Menschen getan, dass sie hinausgeworfen wurden und der Zugang zum Paradies für sie verschlossen bleibt?
Was haben die Menschen getan, dass sie nun in Dunkelheit leben und verharren müssen?
Sie haben Gott nicht vertraut. Sie wollten wissen, was gut und böse ist. Sie wollten sein wie Gott. An diesem Wunsch, an diesem Streben und Bemühen hat sich seit Bestehen der Menschheit nichts geändert.
Die einen bauten einen Turm, der bis an den Himmel reichen sollte, um Gott zu zeigen, wie groß die Fähigkeiten der Menschen sind. Doch Gott hat ihnen gezeigt, wo die Grenzen liegen. Auch in unserer Zeit wird immer wieder versucht, zu sein wie Gott. Menschen machen sich zum Herrn über Leben und Tod. Per Definition wird festgelegt, wann Leben beginnt und wann Leben endet. Der Mensch spielt sich auf zum Herrn über die Natur. Er will sein wie Gott. Doch was bleibt, ist immer wieder die Erkenntnis, dass mit dem Verlassen allein auf eigene Fähigkeiten wir Menschen an unsere Grenzen stoßen und Schiffbruch erleiden. „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.
Dies gibt Gott dem Menschen mit auf seinem Weg aus dem Paradies. Und das alles nur, weil der Mensch sein wollte wie Gott. Damit wurden nicht neue Tore und Perspektiven eröffnet.
Damit schlägt der Mensch die Tür zu und kann sie nicht mehr allein öffnen. Das kann nur ein anderer.„Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob, Ehr und Preis.’
In diesen Worten aus dem Weihnachtslied „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich” wird deutlich: Durch Jesus ist der Zugang zum Paradies wieder geöffnet, den die Menschen mit ihrem Tun und Handeln verbaut haben und immer noch Tag für Tag zumauern. Wir müssen nicht sein wie Gott, wir dürfen Kinder Gottes sein und uns seiner Führung anvertrauen.

Rüdiger Glufke

 


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Der Advent-Büchertisch
kann leider nicht mehr stattfinden.


Musikalischer Märchenabend
am 25.November
um 19:00 Uhr
in der Johaneskirche



Vorlesenacht
am 1.Dezember
um 20:00 Uhr
in der Johanneskirche

 




Aufleuchten im Advent
eine Aktion
der Olchinger Kirchen
und des Gewerbeverbandes Olching