Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

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Mose erhält die Zehn Gebote

Manchmal wird mir gesagt: „Die Zehn Gebote, dieses ewige ‚Du-sollst-nicht-dieses’ „Du-sollst-nicht-jenes“, das ist doch typisch für die Kirche. Den anderen den Spaß verderben! Wieder mal ein schlechtes Gewissen machen!”
Vielleicht ist leider oft genug etwas Wahres daran, aber ich denke, bei den Zehn Geboten geht es ursprünglich um etwas ganz anderes. Die biblische Geschichte erzählt, Gott habe seinem Volk die Gebote geschenkt, als sie miteinander einen Bund geschlossen haben; einen Bund, in dem Gott sagt: „Ihr gehört zu mir und ich bin immer für Euch da.” Nun sind die Zehn Gebote aber nicht die Vorbedingung für den Bundesschluss, sondern sie sind sein Zeichen.
Im hebräischen Urtext steht nicht: „Du sollst nicht dieses oder jenes”, sondern da heißt es: „Du wirst nicht Gott sagt den Bündnis Partnern und -Partnerinnen: „Dass wir zusammengehören merkst Du und merken alle Menschen daran, dass Du nicht töten wirst, dass Du nicht ehebrechen wirst, dass Du nicht stehlen wirst ...
All das und noch mehr wirst Du einfach nicht tun, weil wir zusammengehören; und wenn doch, dann werden wir einen Weg finden müssen, um die Vertragsverletzung wieder zu heilen”. Im Grunde sind die Zehn Gebote vergleichbar einem Mitgliedsausweis oder -abzeichen. Darum ist auch der Begriff „Zehn Gebote” leicht irreführend. Das lässt ja schnell
den Trugschluss zu, es ginge hier möglicherweise doch darum, „Spaß zu verderben” oder „ein schlechtes Gewissen zu machen”, Ernst Lange, ein Theologe aus dem letzten Jahrhundert hat die Zehn Gebote umformuliert in „Zehn Erlaubnisse”. Schon dadurch macht er deutlich: Es geht nicht in erster Linie um Einschränkungen, sondern vielmehr darum, ein gutes und gelingendes Leben zu ermöglichen. Das passt, wie ich finde, gut zu der bunten und freundlichen Ausstrahlung unseres Fensters, auf dem Mose die Gebotstafeln empfängt.
Als ich mit Schülerinnen und Schülern die Zehn Gebote besprochen habe, kamen wir auf folgende „Zehn Erlaubnisse”:

„Zu Gott zu gehören heißt:


1.
  Du darfst frei sein, von allen Dingen und Mächten, die Dich versklaven wollen.
2.
  Du darfst sicher sein, dass Gott Dir nur Gutes will. Was Menschen Schaden zufügt,
     kann nicht im Namen Gottes geschehen.
3.
 Du darfst Dir einmal die Woche Zeit nehmen, um mit Deiner Familie und Deinen
    Freundinnen und Freunden zu feiern.
4.
  Du darfst Dich darauf verlassen, dass Deine Familie zu Dir hält.
5.
  Du darfst Dich darauf verlassen, dass ein Menschenleben nicht angetastet wird.
6.
  Du darfst anderen Menschen vertrauen.
7.
  Du darfst sicher sein, dass niemand Dein Privateigentum antastet
8.
  Du darfst darauf vertrauen, dass andere Dich nicht anlügen.
9.
  Du darfst den anderen gönnen, was sie besitzen. und
10. Du darfst mit dem zufrieden sein, was Du hast.”

Vielleicht fallen Ihnen ganz andere und gar mehr als diese Zehn Erlaubnisse ein?

Nicole Schally

 

 

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10. März 2018