Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

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Die Verheißung an Abraham

Unvergesslich wird mir der Sternenhimmel über der Sinai Wüste bleiben! Jede Nacht blickte ich in den offenen Himmel, sah Sternbilder auf- und untergehen. Die Sterne leuchteten in der klaren Luft heller als in unseren Breiten. Da war keine Lichtquelle, die den leuchtenden Sternen Konkurrenz machte. Welch ein Augenschmaus! Das bleibt ein mir unvergessliches Naturschauspiel!
„Sieh gen Himmel und zähle die Sterne, kannst Du sie zählen? So spricht Gott Abram an. Abram hat sich auf ein großes Wagnis eingelassen. Er folgt Gottes Ruf in ein unbekanntes Land. Seiner Heimat kehrt er den Rücken. Für Abram gab es keine Möglichkeit, seine Existenz vertraglich abzusichern. Vor seinem Aufbruch konnte er weder eine
Reisekostenrücktrittsversicherung, noch eine Auslandskrankenver-sicherung, noch ein Rundum-Sorglos-Paket abschließen. So sichert sich der neuzeitliche Mensch vor einer Urlaubsreise ab. Nicht so Abram auf seiner Lebensreise. Allein die göttliche Verheißung klingt in seinem Ohr. Sie Ist seine Sicherheit in ein Land, das ich Dir zeigen werde. Ich will Dich segnen und Dir einen großen Namen machen, und Du sollst ein Segen sein.”
Abram lebt aus dem Vertrauen, dass sich Gottes Zusage erfüllen wird. Trotzdem bleibt er Realist. Er trauert über seine zur Neige gehende Lebensenergie. Ihm ist klar: Mir bleibt nicht mehr viel Zeit. So beginnt er, an der Verheißung Gottes zu zweifeln.
„War es richtig, meine Existenz und das Glück meiner ganzen Familie aufs Spiel zu setzen? Wird Gott seine Verheißung in meinem Leben einlösen?” Gott bittet ihn unter das Firmament. Abram blickt in den tiefblauen Himmel. Er sieht Mond und Sterne leuchten. Den Kopf legt er dabei nachdenklich auf die Seite. Mit beiden Händen stützt er sich ab. Mit den Beinen steht er fest auf dem Boden. Der blaue Himmel berührte die Erde.
Der Künstler hat das Buntglasfenster Abram unter dem Sternenzelt” wie ein großflächiges Mosaik in satten Farben gestaltet. Es weist darauf hin, dass Abrams Leben von dieser Verheißung überwölbt ist. Er selbst ist ein Teil der Verheißung und ist wie in einen Verheißungsmantel eingehüllt. Die Lichter des Himmels umkreisen ihn. Sein Schicksal steht nicht in den Mond und die Sterne hineingeschrieben, Mond und Sterne sind vielmehr Zeichen für die wunderbare Zusage Gottes: „So leuchtend, so segenserfüllt soll Deine Zukunft sein, Abram”. Der Blick Abrams ist versonnen nach innen gerichtet. Es arbeitet in Abram. Die Bedenken lasten auf seiner Seele. Nicht immer lassen wir uns im Hurra-Stil auf Gottes
Lebenshilfen ein. Wir haben Probleme mit seinem Führungsstil und fragen uns: Wohin soll das führen? So zögern wir Entscheidungen hinaus und hoffen auf klare Anweisungen. Abram ist ein leuchtender Stern im diffusen Licht des Zweifelns und der Suche nach einer befreienden Entscheidung. Ein beispielhafter Mensch, der sich auf Gottes Lebensüberraschungen einlässt. Der gesegnete Abram wird zum Segen für andere.
Aus Abram wird Abraham, der Vater vieler Völker.

Harald Sauer

 

 

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Gottesdienst
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Weltgebetstag 2018
Einführungsabend über Surinam

am 25.1.2018
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CHRIST -
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1. Ökumenischer
Kirchentag
Olching

10. März 2018