Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

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Der brennende Dornbusch — die Berufung Moses

Brennende Büsche sind in Wüstenregionen keine Seltenheit. Immer wieder entzündet sich in der Gluthitze ein trockenes Gestrüpp. Die Berufungsgeschichte von Mose (2. Buch Mose, Kapitel 3) beginnt mit etwas ziemlich Alltäglichem. Um das Besondere an dem brennenden Dornbusch zu erkennen, muss Mose schon genauer hinschauen, denn erst beim zweiten Blick zeigt sich, dass da etwas Seltsames vor sich geht: Der Busch brennt zwar, aber er verbrennt nicht. Die Offenbarung Gottes, seine Kontaktaufnahme könnte von Mose auch übersehen werden, sie
hat nichts Lautes und Zwingendes an sich. Vielmehr erinnert sie daran, dass die Berührung von Himmel und Erde auch ohne spektakuläre und heftige Erscheinungen stattfinden kann — im Alltäglichen eben, das sich manchmal erst nach eingehenderer Betrachtung als etwas ganz Besonderes herausstellt. Aber Mose hat einen wachen Blick und erkennt mehr, als andere vielleicht sehen würden. So tritt er näher und erfährt seine Berufung. Die ist mit dem Auftrag verbunden, nach Ägypten zurückzukehren, um dort der Sklaverei ein Ende zu bereiten — Unrecht und Unterdrückung sind Gott seit jeher ein Dorn im Auge; und er braucht Menschen, die ihm dabei helfen, die Welt schrittweise gerechter, das Zusammenleben menschenfreundlicher zu gestalten. Allerdings stößt dieser Plan Gottes bei Mose zunächst auf wenig Gegenliebe. Er versucht, sich zu drücken, anders als die tollkühnen Helden anderer Erzählungen, die die Gefahr lieben und sich begeistert in Abenteuer stürzen. Moses Zögern, seine Ausflüchte machen ihn menschlich, rücken ihn in den Erfahrungskontext ganz normaler Leserinnen und Leser: Es ist unangenehm und manchmal auch gefährlich, sich gegen das zu stellen, was gemeinhin als normal und alltäglich gilt. Es kostet Überwindung, die Augen nicht abzuwenden, und es ist ein Risiko, aktiv zu werden, gegen den Strom zu schwimmen. „Wer bin ich, dass ich diesen Auftrag ausführen kann?”, sagt Mose in der Erzählung. „Warum denn ausgerechnet ich?”, würden wir im heutigen Sprachgebrauch vielleicht sagen. „Kann das nicht jemand anders machen, der geeigneter, kompetenter und mutiger ist?” Um die dahinterstehenden Ängste und Sorgen scheint Gott genau zu wissen. Anstatt nur zu befehlen, leistet er Überzeugungsarbeit, geht auf die Einwände Moses ein und verspricht ihm, ihn bei seinem Tun zu begleiten und zu unterstützen: Berufung ist mehr als Kommandieren, der Berufung folgen ist komplexer, als Befehlsgehorsam unter Denkverzicht. Denn: Gerade die Tatsache, dass Mose weiterdenkt, dass er auch im Alltäglichen und Normalen mehr als andere sieht, dass er sensibel
für das ist, was alles passieren könnte, das alles macht ihn für Gott wertvoll als ein wichtiges
Werkzeug für seinen Plan. So verspricht Gott Mose denn auch, dass er ihn bei dessen Tun begleiten und unterstützen wird. „Ich werde mit Dir sein I” Dieses Versprechen Gottes gilt auch heute noch allen Menschen, die mit Sorgen und Skepsis auf die Zukunft der Welt und des eigenen Lebens schauen und sich dennoch für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenfreundlichkeit einsetzen.

Matthias Hantke

 

 

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Einführungsabend über Surinam

am 25.1.2018
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1. Ökumenischer
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10. März 2018